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Der Namensgeber

Johann Hinrich Wichern war Theologe und Lehrer in Hamburg. Als er in St. Georg das Elend der dort lebenden Kinder erlebte, gründete er mit der Unterstützung mehrerer Hamburger Kaufleute ein Heim vor den Toren Hamburgs, das heute als das "Rauhe Haus" bekannt ist. Wichern ging es dabei niemals "nur" um das leibliche Wohlergehen der Kinder, sondern immer auch darum, für ihr Seelenheil zu sorgen. Sein volksmissionarischer Impuls war ihm für die Arbeit ausgesprochen wichtig. Nach Wicherns Verständnis hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich entweder zum Guten oder zum Bösen zu entscheiden. Damit er sich zum Guten entscheiden kann, braucht er Fürsorge, Bildung und die Gute Nachricht des christlichen Glaubens.

Johann Hinrich Wichern gilt als der Begründer der modernen Diakonie, die bis heute als eigenständige kirchliche Vereinigung für die Nächstenliebe einsetzt. Seine Pädagogik orientierte sich am Bild einer Familie, in der jedes Mitglied sich seine Persönlichkeit entfalten kann.

Johann Hinrich Wichern steht für Christen, die sich von dem Elend der Welt anrühren lasen und neue Wege finden, etwas gegen dieses Elend zu tun. Er war fest davon überzeugt, dass der Glaube an Gott rettet und Gutes tun lässt.



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